Gleichstellungsbericht der Universität Wien
Der Gleichstellungsbericht bietet ein umfassendes Monitoring der Geschlechterverhältnisse an der Universität Wien.
Am Beginn stehen Studium und Doktorat, gefolgt von Habilitationen, Tenure Track- und Berufungsverfahren, den Meilensteinen einer wissenschaftlichen Laufbahn. Leitungsfunktionen werden für die Universität gesamt, für das wissenschaftliche und das allgemeine Personal dargestellt. Wie stark die Leaky Pipeline ausgeprägt ist, zeigen die als „Karrierescheren“ bekannten Grafiken zu den Karriereverläufen an der Universität Wien und in den Fakultätsclustern.
Das wissenschaftliche und das allgemeine Universitätspersonal wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, u.a. in Hinblick auf Beschäftigungsausmaß, Altersstruktur und Vertragsstruktur. Es folgt eine Darstellung des wissenschaftlichen Personals nach Fakultäten und Zentren. Abgerundet wird der Bericht mit dem Thema Elternschaft und einem Überblick über die aus Geschlechterperspektive relevanten Wissensbilanzkennzahlen, u.a. den Gender Pay Gap bei den Professuren.
Der Gleichstellungsbericht ist eine wichtige Steuerungsgrundlage, um die Gleichstellung der Geschlechter an der Universität Wien aktiv voranzutreiben. Der steigende Frauenanteil bei Professuren und Tenure Track-Positionen zeigt, dass dabei in den letzten Jahren durchaus Fortschritte gemacht wurden.
Die folgenden Daten sind aus Datenschutzgründen ausschließlich binär strukturiert, um aufgrund geringer Fallzahlen keine Rückschlüsse auf konkrete Personen zuzulassen. Im Berichtsjahr 2026 waren sowohl im Universitätspersonal als auch unter den Studierenden Personen mit einem Geschlechtseintrag außerhalb der Binarität weiblich und männlich erfasst. Gemäß den Richtlinien der Statistik Austria wurden diese durch Imputation den binären Kategorien zugeordnet. Diese Vorgehensweise dient dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der betreffenden Personen, wenngleich die Imputationsregel die Realität der Geschlechtervielfalt nicht wiedergibt.